|
Das Karzinom der Prostata ist die häufigste Krebsart des Mannes. Nach aktuellen Daten erkranken jedes Jahr ca. 40.000 Männer neu an diesem Tumor. Die Krebsvorsorge beim Mann (gesetzliche Krebsvorsorge) umfasst die Tastung der Prostata über den Enddarm (DRE). Diese Leistung ist nicht mit der üblichen Praxisgebühr belegt, falls sie alleine gewünscht wird.
Eine größere Ausschlussquote als die DRE allein bietet der erweiterte urologischer check-up (erweiterte Krebsvorsorge) auf Patientenwunsch. Hierbei werden zusätzlich zur Tastung der Prostata eine PSA-Bestimmung im Blut und eine sonografische Untersuchung der Prostata ebenfalls durch den Enddarm (TRUS) durchgeführt. Die Ausschlussquote eines Prostatakarzinoms erhöht sich hiermit signifikant, da die zonale Gliederung der Prostata beurteilt werden kann. Sollten sich hierbei Auffälligkeiten ergeben oder der PSA-Wert mehrfach im krankhaften Bereich liegen. Kann eine sonografisch gesteuerte Gewebeentnahme aus der Prostata sinnvoll werden (Transrektale Prostatastanzbiopsie).
Uro-onkologische Therapie
- Operative Abtragungen von Blasentumoren
- Hormon-Therapie bei Prostatakarzinom
- Ambulanten Chemotherapie bei fortgeschrittenen Blasen- oder Prostatakarzinom
|