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"No-scalpel-vasectomy" (NSV) – Minimal-invasive Sterilisation ohne Skalpell







Die NSV ist eine neue Technik, die ursprünglich aus China kommend über die Vereinigten Staaten nach Europa gelangt ist. Durch die Anwendung von Spezialinstrumenten können bei minimalem operativem Zugang die Komplikationen einer Operation bei gleicher Sicherheit wie im herkömmlichen Verfahren vermindert werden. Die Belastung durch den Eingriff ist minimal. Die Komplikationsrate kann bei Blutergüssen im Hodensack (Skrotalhämatom) auf unter 0,1% und bei Wundheilungsstörungen auf unter 0,5% gesenkt werden. Das Risiko einer spontanen Rekanalisation (ungewolltes Zusammenwachsen der Samenleiterenden) ist so gering wie beim konventionellen Verfahren.

 

Nach örtlicher Betäubung (Lokalanästhesie) kann mit der Stichklemme eine ca. 7-10mm große Öffnung in die Scrotalhaut geschaffen werden. Der Samenleiter kann hier isoliert herausgezogen werden. Es erfolgt die Durchtrennung und zusätzlich Elektro-Koagulation beider Enden (Diathermie) zum sicheren Verschluss. Beide Stümpfe werden zusätzlich unterbunden und versenkt. Die minimale wunde wird mit einer Einzelknopf-Hautnaht verschlossen.

 

Die Operation findet im eigenen Operationszentrum nach Terminvereinbarung (Vorwiegend Freitagnachmittag) statt. Nach körperlicher Schonung am Wochenende ist der Patient üblicherweise bereits Montag wieder normal belastbar.