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Alles in trockenen Tüchern ?


Leider kann das nicht jeder von uns von sich sagen.

Harninkontinenz - die mangelnde Fähigkeit den Urin zurückzuhalten - ist ein wachsendes Problem der immer älter werdenden Menschen in den Industrieländern.
Eine, insbesondere bei der Frau mit zunehmendem Alter und vor allem nach Geburten auftretende Erschlaffung des Beckenboden, führt zum Versagen des Blasenverschlusses und damit zum unwillkürlichen Harnverlust. Dies ist die häufigste Form der Harninkontinenz.

Diese Form kann aber auch bei Männern nach einer Operation der Prostata in seltenen Fällen auftreten.

Weniger häufig sind Inkontinenzformen die von der Harnblase ausgehen. Ursache kann einerseits eine spontane, willentlich nicht kontrollierbare Überaktivität der Blasenmuskulatur sein; der Betroffene kann dann einfach diesem Druck, diesem Drang nicht standhalten und es kommt zum unwillkürlichem Harnabgang.

Eine weitere Form, die von der Harnblase ausgeht ist die "Blasenlähmungsinkontinenz". Dabei ist die Blase überdehnt, kann sich nicht mehr zusammenziehen und läuft einfach über. Es kommt zum ständigen, unkontrollierten Harnabgang, wie ein Wasserfaß überläuft wenn es nichts mehr aufnehmen kann.

Neben diesen genannten sind sehr selten andere Formen der Harninkontinenz  möglich.
 
Die Diagnose und genaue Unterscheidung all dieser Inkontinenzformen ist nur dem versierten und gut ausgerüsteten Urologen möglich. Durch entsprechende Untersuchungsverfahren (u.a.Sonographie der Harnblase und des Beckenboden, spezielle Röntgendiagnostik, urodynamische Untersuchung mit Messung des Druckverhaltens der Harnblase bei zunehmender Füllung) und fachkundige Interpretation der Befunde kann herausgefunden werden um welche Art der Inkontinenz es sich handelt.

Die Behandlung richtet sich nach dem Ergebnis dieser Untersuchungen und der gestellten Diagnose.

Neben Trainingsverfahren von Beckenboden und Harnblase sind häufig medikamentöse Behandlungen möglich. Auch operative Verfahren zur Wiederherstellung des Blasenverschlusses bzw des Abflusses bei Überlaufblase sind häufig notwendig. Nur quasi in "letzter Instanz" bei sehr kranken und pflegebedürftigen Patiente kann auch der Verweilkatheter und in seltenen Fällen die Windel eine Lösung sein.

Bei der oben genannten Überlaufblase ist zudem durch Rückstau auch die Nierenfunktion in Gefahr!

Deshalb sollte jede Harninkontinenz einer primär urologischen Abklärung zugeführt werden!

Auch bei der weiblichen Inkontinenz ist die Urologin/der Urologe nach Ausschluß spezieller urologischer Ursachen
ein nicht fachgebietfixierter Ratgeber.

 

 

Diagnose Krebs !  Was tun?

Was ist die beste Behandlung für mich?

 

 Vor dieser Frage stehen viele Patienten und ihre Angehörigen!

Die Antwort ist oft nicht einfach.

Durch wissenschaftlichen und technischen Fortschritt, mit sich daraus ergebenden verschiedenen Behandlungsmöglichkeiten, wird es immer schwieriger die Richtige auszuwählen.

Die Wahl des wirksamsten, am ehesten Heilung versprechenden Behandlungverfahren erfordert deshalb oft sehr differenzierte, auf klinischer Erfahrung und Kenntnis der aktuellen Datenlage basierende Überlegungen.

Diese Überlegungen und Abwägungen müssen im Interesse des Patienten absolut neutral, d.h. ohne Bevorzugung einer bestimmten Behandlungsform (z.B.Operation oder Bestrahlung) und unabhängig von eigenen Institutsinteressen erfolgen.

Dabei spielt auch die Tatsache eine Rolle, daß die in Betracht kommenden Behandlungsverfahren nicht überall in gleicher Qualität in Bezug auf die Ergebnisse angeboten werden.

Die Leistungsqualität ist aber besonders bei Tumorerkrankungen entscheidend für die Heilungsaussichten und die zu erwartende Lebensqualität. Wir bieten in diesem Sinne neutrale Beratung in allen Fragen zur Diagnostik und Behandlung urologischer Tumoren.